Call of Duty: Black Ops 2 könnte für Activision und Treyarch zu einem echten Problemfall werden. Wie seit der Ankündigung bekannt, spielt Black Ops 2 nämlich im Jahr 2025, also in der nahen Zukunft. Dem amerikanischen Magazin Game Informer liegen nun allerdings Daten vor, die belegen, dass Infinity Ward alle Rechte an den Call of Duty-Titeln hält, die nach dem Vietnam-Krieg spielen. Eric Chad, Anwalt und Experte in Rechtsfragen bezüglich Marken und deren Verwendung, meint, dass es durchaus möglich wäre, dass Call of Duty: Black Ops 2 von Infinity Ward gestoppt werden könnte. "Ich gehe aber eher davon aus, dass Schadenersatzzahlungen fließen oder Beteiligungen am Gewinn vereinbart werden", so Chad.
"Es sieht so aus, als sei Black Ops 2 schon ziemlich fortgeschritten. Das könnte es einem Gericht schwer machen, die Entwickler zu Änderungen zu bewegen. Dementsprechend wären nur die zwei bereits genannten Fälle im Bereich des Möglichen", so Chad weiter. Noch ist unklar, wie genau sich dieser Umstand entwickelt und ob die vorliegenden Dokumente noch immer Gültigkeit besitzen. Weder Treyarch, noch Infinity Ward oder Activision wollten sich bislang zu dem Thema äußern.
